Büsum öffnet trotz Corona für Gäste

Fast ein halbes Jahr gab es keine Gäste für die stark vom Tourismus lebende Küstenstadt. Jetzt soll in Büsum vorsichtig trotz steigender Zahlen geöffnet werden. Beispiele wie Tübingen haben es vorgemacht und Büsum zieht nach. Im Kern eines Büsum-Urlaubs steht nun eine umfangreiche Test-Strategie.

Wer ab dem 19. April nach Büsum anreisen und übernachten will, muss bereits vor der Abfahrt im Heimatort einen Test machen und bei der Ankunft am Urlaubsort einen weiteren. Danach wird alle drei Tage ein neuer Test gefordert, dies gilt auch für Restaurants und öffentliche Orte wie bspw. Veranstaltungen im Watt’n’Hus.

Dazu sollen mehrere Testzentren vor Ort eröffnen, um so die Massen an Touristen schnellstmöglich zu testen.

Zu beachten ist, das dies nur für Büsum selbst gilt. Büsumer Deichhausen oder Westerdeichstrich, Stinteck oder Warweort sind weiter keine touristischen Übernachtungen erlaubt. Büsum ist eine von vier Tourismusregionen, die sich für das Projekt beworben haben und für die kommenden Monate Tourismus-Modellregionen in Schleswig-Holstein sind. Neben Büsum sind das noch die die Schleiregion mit Eckernförde, innere Lübecker Bucht und der Kreis Nordfriesland mit der Ferieninsel Sylt.

Sollte die Inzidenz über 100 steigen, wären aber jegliche Öffnungsangebote hinfällig und Büsum unterliegt dann der sogenannten „Bundes-Notbremse“.

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